Der Tim und sein Weblog

Donnerstag, Februar 01, 2007

Aaand the thinner is...

Ein Monat der Enthaltsamkeit ist vorbei! Der Moment ist gekommen, wo sich entscheidet: wer hatte in den letzten Wochen die größere Willenskraft, dem großen gelben M und der leckeren apfelsaftfarbenen Flüssigkeit zu widerstehen? Hier das offizielle Ergebnis!

Thomas R.:
Kampfgewicht: 78,1 Kilogramm



Damit ergibt sich eine Differenz von 8,1 Kilogramm!

Marcel G.:
Kampfgewicht: 90,5 Kilogramm



Damit ergibt sich eine Differenz von 10,1 Kilogramm!

Und somit ist Marcel G. nach einem denkbar knappen Finale mit genau 2 Kilogramm Vorsprung der Sieger dieses Wettbewerbs! Herzlichen Glückwunsch!!

Nach einem Monat ohne richtige Nahrung, das heißt kein Bier, keine Pommes Spezial mit Currywurst, keine Salamipizza, keine Cheeseburger, kein Döner, kein Pitta überbacken, keine Cola, keine Chickenwings, kein..., haben sich die erschöpften Athleten eine Belohnung mehr als verdient! Darum haben sie eine Ehrenrunde beim lokalen Dönermann eingelegt, um ihre Körper langsam wieder an einen geregelten Stoffwechsel zu gewöhnen.



So sehen wahre Champions aus!

Nach dem Dönermann bedankten sich die beiden selbstverständlich auch noch ausgiebig beim großen gelben M!



Der anschließende Kollaps des Siegers war selbstverständlich nur ein Zeichen der übergroßen Freude und Erleichterung.

Donnerstag, Januar 04, 2007

Et läuft!

3 Tage sind sie schon im Rennen, aber noch ist keine Müdigkeit zu spüren! Dieser Eindruck war sofort spürbar, als ich heute ein kurzes Interview mit Marcel G. geführt habe, um eine kurze Zwischenbilanz aufzustellen.

"Und? Schon was abgenommen?"
- "Jo! Schon Anderthalb Kilo!"
"Was hast du denn bisher gegessen?"
- "Voll wenig! In den letzten drei Tagen nur 3 Äpfel, 2 Bananen, 2 Salate vom Aldi mit ein bisschen Käse und Pute, 2 Maggi Fertigsuppen (die mit Waldpilzen hatte nur 69 Kalorien!!) und
... ein Döner."

Das nenn ich mal eisenharte Disziplin!
In nächster Zeit werde ich Thomas R. zu seinen Fortschritten befragen!

Montag, Januar 01, 2007

Das Wiegen

Hier sind die Ergebnisse vom offiziellen Wiegen der Kontestanten. Anwesend waren die beiden Athleten, ihre Trainer und ich im Amt als Notar. Der Genauigkeit halber haben wir jeden zweimal gewogen und den Mittelwert als Kampfgewicht bestimmt.

Thomas R.:



















Damit gilt als sein Kampfgewicht der Mittelwert von 78,1 Kilogramm.
Seine erste Reaktion: "Au, ich hab gestern noch zwei Kilo mehr gewogen!"

Marcel G.:


















Damit gilt als sein Kampfgewicht der Mittelwert von 90,5 Kilogramm.
Seine erste Reaktion: "Jetzt erstmal aufn Pott, ich hab so Druck!"

Die ersten Versuche seitens der Trainer den Notar zu bestechen (J-P H.: "Sag ma, welchen Wein trinkst du denn so gerne, Tim sag ma? Oder ne schöne Wurstplatte!") oder zu erpressen (P.G.: "Ich weiß alles über dich! Ich weiß genau, wo du deine Leichen vergraben hast!") sind im Übrigen gescheitert!

Samstag, Dezember 30, 2006

31 Tage, 31 Nächte

Es läuft folgendermaßen:

Diese beiden Männer wetten, dass sie ab dem 1. Januar bis zum 31. Januar mehr Gewicht verlieren können als der andere.


· Thomas R.
· 20 Jahre
· kann ein Maxi-Menü beim Burgerking mit Big King XXL und dreifach Fleisch essen
· trinkt gerne Wodka-Energy


· Marcel G.
· 21 Jahre
· kann 10 Cheeseburger von McDonald's (auch nachts um 2) essen
· trinkt gerne Pils

Natürlich braucht jeder Hochleistungsathlet (und freiwillig auf Essen verzichten IST eine Hochleistung!) einen Coach. Diese erfahrenen Männer machen das:


· Jens-Peter H.
· 20 Jahre
· geschätzte 20 Jahre Tivoli-M-Block-Erfahrung
· offizieller Coach von Thomas R.
· setzt einen Kasten Bier auf seinen Schützling


· Philipp G.
· 21 Jahre
· geschätzte 20 Fußballverletzungserfahrungen
· offizieller Coach von Marcel G.
· setzt auch nen Kasten auf seinen Schützling

Und damit die ganze Sache auch einen gewissen offiziellen Charakter bekommt, sind diese beiden Männer für Rechtsfragen und Promotion zuständig:


·David S. (links)
· 21 Jahre (quasi seit heute)

· offizieller Schiedsrichter, Notar und Wettbüroleiter
· stellt für den 31. Januar einen Kasten Bier zur Verfügung

· Tim L. (rechts)
· 21 Jahre
· offizieller Schiedsrichter, Notar und PR-Manager
· stellt auch nen Kasten

Die Kontestanten sind hoch motiviert und extrem angespannt. Immerhin geht es hier nicht um etwas banales wie die Ehre! Neinnein. Es geht hier um 3 Kästen Bier, die der Verlierer dem Gewinner kaufen muss!



Hm. Auf dem Bild will Marcel offenbar lieber um 4 Kästen wetten. Na gut.
Also: Es geht um 4 Kästen Bier! Vier! VIER!

Am 1. Januar werden die Schiedsrichter die Kontestanten nackt wiegen und das genaue Gewicht notieren. Ab diesem Moment beginnt das Rennen. Einen Monat später, am 31. Januar, werden sie erneut gewogen. Wer dann mehr Gewicht verloren hat, wird zum glücklichen Sieger erklärt.


Wetten werden natürlich auch angenommen. Dafür ist David S. zuständig.

Mittwoch, Dezember 06, 2006

Worder on the Dancefloor

Heute so in der Icq-n/a von Stefan so gelesen:

1. Word-Dokument öffnen
2. "Disko" schreiben und mit der rechten Maustaste anklicken
3. "Synonyme" auswählen
4. Dritten Vorschlag von oben in Augenschein nehmen und sich wundern...

Dienstag, November 21, 2006

Oh, say can you see, this juicy big manly burger?


Ich! Muss! Ins! Amiland!
Da ist alles besser! Die sehen zuerst die richtig guten Filme, der Sprit ist da günstig, die haben Hooters... und diesen Laden. Da gibt's ein halbes Rind auf Brötchen, dazu Bierchen, dazu Kippchen, dazu nette Weibchen als Bedienung, und wenn man zu viel gegessen hat und sich nicht mehr bewegen kann, wird man im Rollstuhl nach draußen gefahren.
Geil, Alder! Geil!

Freitag, November 10, 2006

Undercover

Uh. Was neues auf der Seite. Was'n das'n?

War schreibfaul, ich weiß. Ich habe auch wirklich keine Ausrede dafür. So gut wie keine!
Aber man kommt einfach nicht zum Dummeszeuginsinternetschreibengedöns, wenn man ein so beschäftigter Kerl ist wie ich! Jaha!

Da wäre zum Einen mein Spezialeinsatz für eine unbekannte Geheimorganisation. Dieser bestand darin, diese im Großraum Aachen bekannt zu machen, indem ich mit großen Transportern und noch größerer Werbeaufschrift Streife fahren sollte. Ein Knochenjob sag ich euch, ein Knochenjob. Nichts für zarte Gemüter. Aber genau deswegen haben die mich für den Job ausgewählt, denn die wussten genau: der packt das! Und was soll ich sagen? Das Möbelgeschäft hat jetzt wahnsinnig viel Kundschaft!
Case closed.

Dann war da noch der Auftrag, für ein beinahe elitäres Wissensunternehmen, neue Rekruten zu coachen. Dabei sollte mir meine einjährige Expertise als Wissensakquisator von Nutzen sein. In nur drei Tagen wurden ich und die anderen Auserwählten auf die uns bevorstehende Mission gebrieft. Nur derjenige, der da einen kühlen Kopf bewahrt, behält dabei den Überblick! Als dann die Mission losging, mussten wir die Grünschnäb... die Rekruten in die Strukturen des Unternehmens einführen. Das ist auch ganz hervorragend gelaufen. Jedoch sind Rekruten seltsam: die nennen sich selbst "Erstis", mich "du Herr Tutor" und das Wissensunternehmen "Uni". Viel zu lernen die noch haben.
Case closed.

Meinen letzten Auftrag habe ich offenbar so hervorragend ausgeführt, dass mir besagtes Unternehmen einen weiteren Halb-Jahres-Vertrag angeboten hat. Seltsamerweise musste ich 148 Euro Vorkasse leisten und bei nochmaliger Vertragsverlängerung 650 Euro. Verrückt. Mein neuer Auftrag besteht erneut in Wissensakquisition. Ich soll möglichst viel Text lesen, möglichst viel davon verstehen, möglichst viel eigenen Text produzieren und dabei auch noch möglichst gut aussehen. Ein Knochenjob sag ich euch, ein Knochenjob! Zumindest was die ersten drei Teilpunkte betrifft.
Open case.

Sonntag, September 17, 2006

Quetschkommode

Wenn Frauen sich hinsetzen und dabei hübsch aussehen wollen, schlagen sie die Beine übereinander. Die können so stundenlang sitzen, dabei hübsch aussehen und finden das auch noch sehr bequem. Allerdings fällt auf, dass immer mehr Männer diese Position beim Sitzen einnehmen. Ich finde das erstaunlich, denn:

Ich kann das nicht!

Bei mir ist das anatomisch völlig unmöglich, da mich der liebe Gott mit etwas ausgestattet hat, das beim Beineübereinanderschlagen droht, zerquetscht zu werden. Cowboys könnten das vielleicht. Doch außerdem habe ich als Mann gar nicht den Anspruch beim Sitzen hübsch auszusehen. Frauen dürfen sich meinetwegen schminken, sich die Haare schön machen, sich die Nägel lackieren und auch die Beine übereinanderschlagen. Aber wenn ich sitze, dann nur, weil ich nicht stehen will. Punkt.

Donnerstag, September 14, 2006

Hör mich zu ich lern dich Deutsch

Wenn Amis die deutsche Sprache lernen wollen, haben sie die Möglichkeit, das mittels eines Hörspiels zu tun. Ich habe ja generell an solchen Dingen Spaß, also habe ich einfach mal reingehört.
Es beginnt alles sehr unschuldig:

"Was wollen Sie trinken? Repeat."
"Wollen Sie heute abend mit mir kommen? Repeat."
Ich nehme das mit dem 'unschuldig' zurück.

Sobald die Funktion von unseren Artikeln der, die und das erklärt wird, wird gesagt:

"In German we have masculin, feminine and neuter. But it has nothing to do with sex. For example 'the army' would be 'die Armee' or 'die Wehrmacht'."

Richtig. Und 'the president' wäre dann 'der GröFaZ'.

Donnerstag, September 07, 2006

Furzkissen

Heute morgen weckt mich ein unmenschlich lauter Schmerzensschrei. Sofort stehe ich kerzengerade im Bett, meine Nebenniere pumpt das Adrenalin mit Hochdruck ins Blut und ich bin bereit, dem vermeintlichen Mörder meinen Ellbogen so tief in seinen Kehlkopf zu rammen, dass der hinten wieder rauskommt. Ich renne ins Nebenzimmer und finde dort -- meinen jammernden Kater. Erst fühle ich eine kurze aber heftige Erleichterung, daraufhin eine kurze aber heftige Ernüchterung. Wann hat man sonst schonmal die Möglichkeit einen Kehlkopf zu zerschmettern?

Auf die Ernüchterung folgt Besorgnis, immerhin sind diese Geräusche wirklich nicht normal und irgendwie liegt er da sehr angespannt.
"Hey, was hast du?"
"MAAUAUUUAUUUUUUU!!"
Ich hebe ihn an und merke, dass sein Bauch ganz hart und verkrampft ist. Hmm.
Schmerzensschreie + Bauchkrämpfe = Bauchschmerzen!

Ich wollte ihn gerade ein wenig trösten, da ertönte ein neues Geräusch. Ein ähnlich lautes, aber ein vielseitigeres. Es wechselte sogar die Tonlage mehrmals symphonieartig.

"PPRRRRRRRRTTTTTSSSSSSSSSSSSSSSSSCCHHHHHHTTTTTRRRRRRRRRRRRRRPPPFFFFFFFFFFFFF! PPRRRRRRRT. SSCCHHT. ZZZIIIIIITSCH. PRT. PRT. PRT. PFFFFFFFFFFF..."

Der Kerl steht auf, legt sich aufs Bett und wirkt irgendwie sehr erleichtert.