Zeit ist Geld
Ich habe mir ja vor kurzem die Zeit abonniert. Sonderpreis für Studenten und so. Und wer diese knallige Jugendzeitschrift aus Hamburg kennt, weiß, dass für eine Ausgabe gut und gerne ein Baum für den Papierbedarf draufgeht.
Naja, und was macht der Mann von heute nach dem Aufstehen? Korrekt, er liest beim Frühstück Zeit-ung! Was allerdings alles andere als leicht ist. Aufgeschlagen hat dieses Teil Din-A1-Format (das sind 8 Din-A4-Blätter!), beschlagnahmt den gesamten Frühstückstisch und reißt dabei schonmal Nutella und Kaffee auf den Boden. Die Artikel sind so lang, dass man unweigerlich fett wird. Schließlich muss man sehr viel und sehr lange frühstücken, um auch nur einen einzigen zu Ende lesen zu können.
So kommen zu dem achsotollen Studi-Abo also noch Zusatzkosten auf: Neues Geschirr, ein Familienvorrat Nutella und Kosten fürs Fitnessstudio. Lest immer das Kleingedruckte!
Klingt komisch, ist auch so
Das ist Thomas. Thomas mag Basketball. Und er ist auch richtig gut darin. Und wenn Thomas nicht gerade selber spielt oder NBA-Tabellen auswendig lernt, macht Thomas auch noch andere Sachen. Banner disainen zum Beispiel. Das mag Thomas auch. Und er ist auch richtig gut darin. Glaubt ihr nicht? Dann guckt mal nach oben.Nein, nicht an die Spinnweben an der Decke. An den oberen Rand eures Bildschirms. Ahh! Diesen schönen Banner hat der Thomas Tim disaint. Darum mag Tim Thomas.Thomas kann nicht nur Basketball und Banner disainen, nein. Er kann auch schreiben. Und weil Thomas das so gut kann, hat er einen neuen Weblog eröffnet. Jetzt kann er auch so viel schreiben wie Tim.
Maus Ende.
Man Eat Meat
Fleisch! Grrooooaaaaaaleeeeeckooooorrr!!!Alex hat's gefunden. Der Kerl ist übrigens der einzige, den ich kenne, der ein Triple Whopper Menü essen kann. Wahrscheinlich verlangt der Kerl hinterher noch Nachschlag. "Mea! Flaisch!"
Mannofrau
Typische Frauen machen Spaß. So auch Frau Birkenbihl. Sie sieht vielleicht nicht aus wie die typische Frau, spricht vielleicht auch nicht wie die typische Frau, macht aber vielleicht etwas mehr Spaß als die typische Frau. Zumindest beim Zuhören.
Au, backe!
Unkreative Söhne wie ich besorgen am Muttertag entweder einen großen Strauß Blumen oder backen einen Kuchen. Von Blumen habe ich keine Ahnung. Die teile ich nämlich in zwei einfache Kategorien ein: Bunte und Grüne. Von Essen habe ich wohl Ahnung. Essen kann ich gut. Also Kuchen backen.Da der Großdiscounter die teuersten Waren auf Augenhöhe platziert, und da ich, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, faul bin, selbst zu faul, um meinen Blick nach unten zu wenden, geschweige denn, mich hinterher, nachdem ich mich für eine eventuell billige Grütze entschieden hätte, mich für eine eventuell billige Grütze zu bücken, habe ich die teuerste Dr. Oetker Backmischung genommen. Ist ja für Mama.(Für Schachtelsätze bin ich offenbar nicht zu faul...)
Zu Hause habe ich dann bemerkt, dass man diesen Kuchen gar nicht zu backen braucht, sondern einfach in den Kühlschrank stellen muss. Nachdem man Sahne geschlagen hat. Und Milch in die Backmischung geschüttet hat. Und Bananen geschnitten hat. Und den Boden gemacht hat. Den Boden! Dieser Drecksboden!Die Anleitung sagt: Legen Sie Backpapier auf ein Tablett und geben Sie die Masse für den Boden darauf und drücken Sie sie fest.
Done. Und als ich später das Backpapier vom Boden wieder entfernen wollte... Tortenbodenpuzzle ist glaub ich die passendste Beschreibung dafür. Macht nix, da stand ja was von "fest drücken". Das klappt auch ein zweites Mal!Das Ende vom Lied ist ein hässlicher Kuchen. Für meine Mama. Aber mit Liebe und viel Ehrgeiz gebastelt.Wenn ich den auch noch hätte backen müssen, hätte ich auch einen Sack Holzkohlen schenken können. Der sieht dem Ergebnis nämlich erschreckend ähnlich...
Scheibenmeister
Bayern München ist Meister. Und es ist mir scheiß-e-gal!Es ist mir so scheiß-e-gal, dass ich bei der Nachricht nur ein müdes "mm" von mir geben konnte.
Quarksalber
Bei Sonnenbrand hat Mutti immer ein klasse Hausmittel parat.
Ja, klasse!
Auf Teufel komm raus
Ich sitze im Spanischuntericht und niese ziemlich laut."AAAAAAATSCHI!" (Ohne H übrigens. Ich habe noch niemanden mit einem Konsonanten am Anfang niesen gehört.)In derselben Lautstärke hallt es aus dem Mund des heißblütigen Spanischlehrers zurück:"JESÚS!" (sprich: chesuuuus)Ich: "Hä? Wer?"Daraufhin kam die Erklärung, dass dieser Ausdruck aus der Zeit der Inquisition kommt, als man glaubte, in jedem Menschen wohnt der Teufel, und mit jedem Nieser kommt ein Stück des Teufels aus der Nase. Darum hielt man die Hand schützend vor sich und sagte das.In Deutschland hat sich der Brauch so offenbar nie durchsetzen können. Wahrscheinlich sagte man hier damals bei einem Nieser "Gesundheit" und verbrannte den Niesenden anschließend auf dem Scheiterhaufen.