Au, backe!
Unkreative Söhne wie ich besorgen am Muttertag entweder einen großen Strauß Blumen oder backen einen Kuchen. Von Blumen habe ich keine Ahnung. Die teile ich nämlich in zwei einfache Kategorien ein: Bunte und Grüne. Von Essen habe ich wohl Ahnung. Essen kann ich gut. Also Kuchen backen.
Da der Großdiscounter die teuersten Waren auf Augenhöhe platziert, und da ich, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, faul bin, selbst zu faul, um meinen Blick nach unten zu wenden, geschweige denn, mich hinterher, nachdem ich mich für eine eventuell billige Grütze entschieden hätte, mich für eine eventuell billige Grütze zu bücken, habe ich die teuerste Dr. Oetker Backmischung genommen. Ist ja für Mama.
(Für Schachtelsätze bin ich offenbar nicht zu faul...)
Zu Hause habe ich dann bemerkt, dass man diesen Kuchen gar nicht zu backen braucht, sondern einfach in den Kühlschrank stellen muss. Nachdem man Sahne geschlagen hat. Und Milch in die Backmischung geschüttet hat. Und Bananen geschnitten hat. Und den Boden gemacht hat. Den Boden! Dieser Drecksboden!
Die Anleitung sagt: Legen Sie Backpapier auf ein Tablett und geben Sie die Masse für den Boden darauf und drücken Sie sie fest.
Done. Und als ich später das Backpapier vom Boden wieder entfernen wollte... Tortenbodenpuzzle ist glaub ich die passendste Beschreibung dafür. Macht nix, da stand ja was von "fest drücken". Das klappt auch ein zweites Mal!
Das Ende vom Lied ist ein hässlicher Kuchen. Für meine Mama. Aber mit Liebe und viel Ehrgeiz gebastelt.
Wenn ich den auch noch hätte backen müssen, hätte ich auch einen Sack Holzkohlen schenken können. Der sieht dem Ergebnis nämlich erschreckend ähnlich...
Da der Großdiscounter die teuersten Waren auf Augenhöhe platziert, und da ich, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, faul bin, selbst zu faul, um meinen Blick nach unten zu wenden, geschweige denn, mich hinterher, nachdem ich mich für eine eventuell billige Grütze entschieden hätte, mich für eine eventuell billige Grütze zu bücken, habe ich die teuerste Dr. Oetker Backmischung genommen. Ist ja für Mama.
(Für Schachtelsätze bin ich offenbar nicht zu faul...)
Zu Hause habe ich dann bemerkt, dass man diesen Kuchen gar nicht zu backen braucht, sondern einfach in den Kühlschrank stellen muss. Nachdem man Sahne geschlagen hat. Und Milch in die Backmischung geschüttet hat. Und Bananen geschnitten hat. Und den Boden gemacht hat. Den Boden! Dieser Drecksboden!
Die Anleitung sagt: Legen Sie Backpapier auf ein Tablett und geben Sie die Masse für den Boden darauf und drücken Sie sie fest.
Done. Und als ich später das Backpapier vom Boden wieder entfernen wollte... Tortenbodenpuzzle ist glaub ich die passendste Beschreibung dafür. Macht nix, da stand ja was von "fest drücken". Das klappt auch ein zweites Mal!
Das Ende vom Lied ist ein hässlicher Kuchen. Für meine Mama. Aber mit Liebe und viel Ehrgeiz gebastelt.
Wenn ich den auch noch hätte backen müssen, hätte ich auch einen Sack Holzkohlen schenken können. Der sieht dem Ergebnis nämlich erschreckend ähnlich...


2 Comments:
Der Eintrag nimmt ja schon fast meine Ausmaße an...egal.
Die Mama fands bestimmt trotzdem pfundig. Das is ja das tolle an Müttern. Egal was man schenkt, es kommt immer an. Das nächste mal kaufste einfach nen schmucken Satz Kühlschrankmagneten. Die sind nicht nur dekorativ, sondern tun auch richtig weh wenn sie morgens kurz nachem Aufstehn auf den kleinen Zeh fallen. Und so schmackhaft wie dein Kuchen sind sie wahrscheinlich auch.
By
Anonym, at 17:01
Nix Kühlschrankmagneten. Ich schenke einen ganzen Kühlschrank! Dann kann Mama da noch mehr Essen rein tun und ich kann dann noch mehr essen.
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Tim, at 22:52
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