Der Tim und sein Weblog

Freitag, September 01, 2006

German, motherfucker! Do you speak it?

Journalisten haben einen harten Job. Sie müssen flexibel genug sein, sich auch auf noch so langweilige Themen gut vorzubereiten und gründlich zu recherchieren. Insbesondere bei Interviews. Da sollte man die Fragen gut formulieren und auch entsprechend auf unerwartete Antworten eingehen können. Und auf gar keinen Fall sollte man sein Fragepaket einfach ablesen und runterleiern! Auf gar keinen Fall! Nein, nein, nein!
Das Paradebeispiel eines perfekt geführten Interviews habe ich heute abend so gehört im WDR2:


Dummer Reporter: "Wieso haben Sie sich gerade für die Ausbildung zur Bürokauffrau entschieden?"

Leicht schüchternde Azubi: "Nun, ich wollte einen Beruf anstreben, wo ich viel mit Menschen in Kontakt... äh, haben kann. Das eben. Ich wollte keinen Beruf, wo ich nur im Büro sitze. Sehr wichtig war mir deshalb... äh, dass ich viel mit Menschen zu tun und so direkten Kundenkontakt haben kann."

Dummer Reporter: "Aha. War denn auch der starke Kontakt zu Ihren Kunden für Ihre Berufswahl ausschlaggebend?"

Leicht schüchternde, und spätestens jetzt verwirrte Azubi: "Äh... ja das auf jeden Fall. Das auch, ja..."